Zum Hauptinhalt springen

Tschüß“ und bis bald! Ein Besuch von Pforzheimer Schülern bei baskischen Schülern

Die Fritz-Erler-Schule ist mit zwölf SchülerInnen aufgebrochen, um die Schulpartnerschaft mit dem Instituto Gernika zu pflegen. Vom 15. Bis zum 22. Oktober gab es viel zu entdecken.

Dabei sind im Baskenland viele SchülerInnen als Gastfamilie an dem Austausch interessiert. Diejenigen, die teilnehmen dürfen, geben sich große Mühe, es den Gästen recht zu machen. Da wird sogar der gut gefüllte Kühlschrank geöffnet, um die Essenswünsche der Besucher zu erfahren. Essen ist für die Basken essentiell: Sie lieben vor allem frischen Fisch. Die Fischerei prägt die Kultur.

Die Pforzheimer erhielten Einblicke in den Schulunterricht, besuchten das Biosphärenreservat Urdaibai, wo unsere Zugvögel auf dem Weg nach Afrika Zwischenstopp einlegen, schlenderten durch Bilbao mit viel Kunst und Architektur und erfreuten sich an der felsigen Atlantikküste, durchsetzt von tollen Stränden. Temperaturen um die 24 Grad luden zum Aufenthalt im Freien ein. Der sehr gut funktionierende öffentliche Nahverkehr, den alle - mit einer Magnetkarte ausgestattet - voll ausnutzten, eröffnete viele Möglichkeiten: so auch die, zu einer der vielen Fiestas nach Durango zu reisen.

Neben Essen und Musik begeistern die Basken durch ausgefallene Sportarten. Auf dem sogenannten Fronton, einem Spielfeld ähnlich einer Squash-Halle, wird ein Holz-Wolle-Leder-Ball mit schaufelartigen Körben, die an der Hand befestigt werden, gegen die Wand geschleudert. Das ist eine Spielart des Pelota-Spiels, bei dem sich die Pforzheimer ausprobieren durften – so intensiv, dass der Muskelkater nicht ausblieb. Im Februar kommen die neu gewonnenen FreundInnen zum Gegenbesuch nach Pforzheim. Die Jugendlichen zerbrechen sich bereits den Kopf darüber, was man den Nordspaniern hier bieten kann. Denn die Reise hat sie sehr beeindruckt. Zum Abschied übte ein Haufen baskischer Jugendlicher das „Tschüß“, was sich wegen des Umlauts als schwierig erwies.