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Videokonferenz mit der IHK

Am Donnerstag, den 22. April hatten wir die Ehre, mit zwei Vertreterinnen der IHK Nordschwarzwald eine Videokonferenz zu halten. Dabei haben uns Anja Maisch und Rebekka Sanktjohanser vieles zum Thema Existensgründung und Unternehmensförderung erzählt und wir hatten die Möglichkeit, viele Fragen zu stellen.

Zu Beginn der Konferenz stellten wir unser Unternehmen Epoxerium vor, sowie unsere Geschäftsidee, welche aus Lesezeichen und Untersetzern aus Epoxidharz besteht. Dabei teilten uns Frau Maisch und Sankjohanser mit, dass sie nicht nur für Selbstständige, sondern auch für Schulprojekte zuständig sind, die sie bei ihrer Geschäftsidee und ihrem Businessplan unterstützen.

Daraufhin wurden verschiede Fragen von Frau Sanktjohanser beantwortet, welche wir im Voraus an die IHK stellen konnten.

Wie erfolgt eine Gewerbeanmeldung?

Unter anderem brachte uns Rebekka Sanktjohanser den Ablauf einer Gewerbeanmeldung näher. Hierbei waren wir sehr daran interessiert, ob auch Minderjährige ein Gewerbe anmelden können, da in unserem Unternehmen der Großteil der Schüler minderjährig ist. Sie erklärte uns, dass Minderjährige allein kein Gewerbe anmelden können, sobald sie allerdings die Einverständniserklärung der Eltern erhalten, können auch Minderjährige ein Gewerbe anmelden. Daraufhin unterhielten wir uns noch über weitere Themen, die man bei der Gründung eines Unternehmens beachten sollte, wie z.B. Versicherungen, die passende Unternehmensform und Finanzierung.

Marktanalyse

Ein weiteres Thema war auch die Marktanalyse. Da Pforzheim unter anderem als Goldstadt bekannt ist, ist die Schmuckbranche sehr beliebt. Dahingegen ist die Dekorationsbranche, zu der unsere Produkte gehören, schwieriger, meinte Frau Sanktjohanser. Das liegt daran, dass es für Dekoration große Konzerne gibt, welche für Dekoartikel bereits etabliert sind. Als Gründer ist deshalb ein Alleinstellungsmerkmal notwendig, um sich von anderen Unternehmen abheben zu können.

Wobei unterstützt die IHK potentielle Unternehmensgründer?

Als nächstes wurde uns mitgeteilt, inwiefern die IHK potentielle Unternehmensgründer unterstützt. Die Unternehmensgründer nehmen an einem Existensgründersprechtag teil, an dem grundlegende Informationen zum Thema Unternehmensgründung vermittelt werden, z.B. Businessplan, Finanzierung, Zuschüsse, Gewerbeanmeldung etc. Wenn der Gründer seine Unterlagen fertiggestellt hat, können die Unterlagen von der IHK geprüft und Verbesserungsvorschläge gemacht werden.

Welche persönlichen Voraussetzungen braucht man, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen?

Zum Schluss interessierte uns noch, was man erlernt bzw. studiert haben sollte, um erfolgreich zu werden. Die beantwortete Frau Sanktjohanser damit, dass der Abschluss keine große Rolle spielt, denn man kann sowohl mit einem Hauptschulabschluss als auch mit einem abgeschlossenen Studium erfolgreich werden. Eine endgültige Empfehlung gibt es nicht.  „Wenn die Idee zündet, man motiviert ist und etwas erlernen will, kann man alles erreichen.“ sagte Rebekka Sanktjohanser.

Vielen Dank an die gesamte IHK, vor allem an Frau Maisch und Frau Sanktjohanser! Es war eine sehr interessante Veranstaltung.