Landessiegerin aus Pforzheim: Katharina Heinen gewinnt Jugend debattiert in Baden-Württemberg
Habt ihr euch in letzter Zeit mal gefragt, ob es nicht eine gute Idee wäre, dass Kinder ab drei Jahren verpflichtend in den Kindergarten gehen müssen? Würde man so nicht einen Riesenschritt in Sachen Bildungsgerechtigkeit weiterkommen? Aber was ist mit der Erziehungsfreiheit der Eltern?
Vielleicht springt einem jetzt der Gedanke in den Kopf, dass das sicherlich ein spannendes Thema ist – für Eltern, Bildungswissenschaftler und vielleicht noch Finanzpolitiker. Aber für Sechzehn- oder Siebzehnjährige? Weit gefehlt! Genau über dieses Thema haben Bjarne, Taha, Constantin und Katharina sachlich und in die Tiefe gehend debattiert – als Finalisten des Landeswettbewerbs Jugend debattiert in Baden-Württemberg. Wie beeindruckend das war, kann man im Live-Mitschnitt der Debatte selbst erleben: Zur Aufzeichnung
Was ist Jugend debattiert?
Bei Jugend debattiert treten jeweils zwei Teilnehmende für die Pro-Seite und zwei für die Contra-Seite eines Veränderungsvorschlags an – in diesem Fall: Sollen Dreijährige bundesweit verpflichtend in die Kita? Um ins Landesfinale zu gelangen, mussten sich die vier Finalistinnen und Finalisten zunächst beim Schulwettbewerb beweisen, dann im Regionalwettbewerb – und sich schließlich gegen die 32 Regionalsiegenden aus ganz Baden-Württemberg durchsetzen. Bewertet wird nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.
Katharina Heinen überzeugt die Jury
Den stärksten Auftritt des Tages hatte Katharina Heinen aus der Klasse J1/1 der Fritz-Erler-Schule Pforzheim. Mit ihrer Sachkenntnis, Klarheit in der Argumentation und Überzeugungskraft sicherte sie sich den Titel der Landessiegerin Baden-Württemberg – und darf die Schule nun beim Bundeswettbewerb im Juni in Berlin vertreten. Wir drücken fest die Daumen!
Lust aufs Debattieren?
Wer selbst einmal auf der Bühne stehen und zu aktuellen Themen die Argumente kreuzen möchte: Die Jugend-debattiert-AG trifft sich freitags in der siebten Stunde. Meldungen bitte bei Frau Stinshoff.