Deutsch-französische Schülerbegegnung in Breisach
In der letzten Januarwoche konnten 19 Schülerinnen und Schüler der Fritz-Erler-Schule an einer vom deutsch-französischen Jugendwerk unterstützten Jugendbegegnung in der südbadischen Stadt Breisach am Rhein teilnehmen.
Untergebracht waren sie zusammen mit 16 Schülerinnen und Schüler der Straßburger Partnerschule Lycée René Cassin und insgesamt vier Lehrkräften in der auf solche deutsch-französischen „Drittortbegegnungen“ spezialisierten Breisacher Jugendherberge.
Die sehr große Gruppe teilte sich immer wieder in Kleingruppen auf, um sich besser in der Fremdsprache zurechtfinden und ausdrücken zu können, etwa bei Kennenlern- und Sprachspielen, bei Führungen, aber auch zum Beispiel bei der Gruppenarbeit und den anschließenden Präsentationen zum Thema „Mobbing“. So konnten die Pforzheimer Schülerinnen und Schüler auch ihr bisheriges Frankreichbild aktualisieren, was natürlich auch umgekehrt für die Straßburger Partner gilt.
Die 15- bis 18-jährigen Jugendlichen erwartete außerdem ein dicht gedrängtes Programm mit zahlreichen tollen Exkursionen in die nähere Region:
Die hübsche kleine Stadt Breisach wurde gleich am ersten Tag bei einer zweisprachigen Rallye erkundet.
Den „Gegenpol“ auf französischer Seite bildet die symmetrisch angelegte Garnisonsstadt Neuf-Brisach aus der Zeit des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV mit ihrer imposanten, bis ins kleinste Detail durchgeplanten Vauban-Festung, durch die ein „Guide“ in historischem Kostüm führte.
Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler die Sehenswürdigkeiten Freiburgs kennen, fuhren mit der Bahn auf den „Schauinsland“ und konnten dort – trotz recht warmer Temperaturen - eine geführte Schneeschuhwanderung machen. Die Anstrengung wurde immer wieder durch wunderschöne Aussichten belohnt. Auch die Stadt Colmar wurde besichtigt (Foto). Im Unterlinden-Museum bekamen die beiden Schülergruppen sehr interessante Erläuterungen zum Isenheimer Altar von Matthias Grünewald.
Einen gelungenen Abschluss bildete der letzte Abend, der mit Musik, Tanz, Billard, Tischfußball und vielen Gesprächen verbracht wurde.
Beim Sich-Verabschieden wurde offensichtlich, dass in den fünf gemeinsamen Tagen freundschaftliche Bande geknüpft worden waren und man nicht so schnell und einfach wieder auseinander gehen konnte.