Zu Gast in Irkutsk
Am 17. September machten sich 14 Schülerinnen und Schüler der Fritz-Erler-Schule, gemeinsam mit ihren Lehrern Jochen Fauth und Ulrich Müller, auf den Weg in die 7000km entfernte Partnerstadt Irkustk.
Nachdem der 1. Teil dieser Schüleraustauschbegegnung im April diesen Jahres stattgefunden hatte, war es nun an der deutschen Schülergruppe, die ostsibirische Hauptstadt kennenzulernen. Ein außergewöhnlicher Empfang, bereits auf dem Rollfeld des Irkutsker Flughafens, war der Beginn von 14 interessanten und eindrucksvollen Tagen. Neben einem abwechslungsreichen und prall gefüllten Programm, wurden die bereits in Deutschland geknüpften Freundschaften gepflegt und vertieft. Die Tränen vor dem Rückflug nach Deutschland spiegelten dies wieder. Dank der Unterstützung der Deutsch-Russischen Gesellschaft Pforzheim/Enzkreis, der Stadt Pforzheim, dem Landesjugendplan Baden-Württemberg und der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch können Begegnungen wie diese bereits zum wiederholten Male stattfinden.
Eingebettet in verschiedene Ausflüge in und um Irkutsk, wurde das diesjährige Projekt mit dem Thema „Heimat-Ort und Gefühl“ zum Abschluss gebracht. Neues und Fremdartiges waren ein wichtiger Anstoß über den Begriff „Heimat“ nachzudenken. Neben einer fachkundigen Stadtführung in Irkutsk, dem Besuch der Partnerschulen Lyzeum Nr.3 und der Schule Nr.64, war der Empfang durch die Administration, u.a. vertreten durch Alexander Kostin (Hauptverantwortlicher für die schulischen Belange der Stadt Irkutsk), ein Beleg für den Stellenwert der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Pforzheim und seiner Partnerstadt. Ausflüge in die Bergwelt von Arschann und an den Baikalsee brachten die Schüler zum Staunen. Zu einem Höhepunkt des Austausches wurde die Fahrt auf die Insel Olchon. Neben einer Inselrundfahrt und dem Besuch des weltbekannten Schamanenfelsens, ließen es sich Lehrer und Schüler nicht nehmen im 12 Grad kalten Baikalsee zu baden. Mit dem festen Willen, diese enge Partnerschaft auch im Jahr 2018 fortzuschreiben trat die Pforzheimer Gruppe die Heimreise an.